Anti-Doping-Kämfer darf wegen Anti-Doping-Maßnahmen nicht mit zu Olympia

Wolfgang Pichler gilt als einer der erfolgreichsten Trainer im Biathlonsport. Magdalena Forsberg z.B. gewann unter seiner Leitung sechs Mal den Gesamtweltcup und mehrere WM-Medalien. Er gilt auch als ausgemachter Anti-Doping-Kämpfer. Jedoch darf er aufgrund sanktionierter Dopingvergehen nicht an den olympischen Spielen 2018 in Pyeong Chang teilnehmen. Er wird Opfer des politischen Anti-Russland-Kampf.

Was ist geschehen?

Am 04.12.2017 entschied das Internationale Olympische Komitee (IOC), dass das Nationale Olympische Komitee für Russland (ROC) wegen des Vorwurfs des Staatsdopings für die Olympischen Spiele 2018 in Pyeong Chang gesperrt wird. Bereits 2016 wurde versucht, Russland an der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio zu hindern. Damals gelang jedoch nur der Ausschuss der russischen Leichtathleten. Diesmal wird nun das gesamte NOC Russlands ausgeschlossen und darf somit keine Athleten entsenden, egal ob gedopt oder nicht. Aus der Stellungnahme des IOC ist aber zu entnehmen, dass durchaus Sportler der Russischen Föderation starten dürfen. Nämlich kurz gesagt diejenige, denen man kein Doping nachweisen konnte. Diese treten allerdings nicht als die Nationalmannschaft Russlands an, sondern als Olympische Athleten von Russland (OAR) an. Und im Falle von Siegerehrungen wird die Olympische Hymne anstatt der Russischen Hymne gespielt. Für die, die Mitsingen wollen ist hier* der Text der Hymne verlinkt. Es ist allerdings bei Hymnen äußerst wichtig, dass der Gesang die gespielte Melodie übertönt, denn es soll schon vorgekommen sein, dass der Gesang durch die angespielte Musik verzerrt wurde.

Kommen wir zurück zu Wolfgang Pichler. Wie es aus der Pressemitteilung des IOC zu entnehmen ist, wird er Opfer folgender Erklärung:

6.
Dieses Gremium wird bei seinen Entscheidungen nach den folgenden Prinzipien handeln:
a)
kein Mitglied der Mannschaftsleitung des Russischen Olympischen Teams bei den Olympischen Winterspielen Sotschi 2014 kann auf der Einladungsliste berücksichtigt werden.
b)
kein Trainer oder Arzt, dessen Athleten gegen die Anti-Doping-Regeln verstoßen haben, können in der Einladungsliste berücksichtigt werden.

Wie kommt es dazu, dass ein deutscher Trainer und Anti-Doping-Kämpfer, der Trainer des Schwedischen Biathlonteams ist, aufgrund des Ausschlusses des ROC nicht mit zu den Olympischen Spielen fahren darf?
Wolfgang Pichler wurde 2011 Trainer des Russischen Biathlonteams der Damen. Nachdem bei der Biathlon-WM 2009 drei Russische Biathletinnen des Dopings überführt wurden, wollte man mit der Verpflichtung Pichlers in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi einen dopingfreien Neuanfang starten. Er wusste, dass er einen Ruf zu verlieren hatte, aber auch, dass er niemandem Garantien für sauberen und auch für erfolgreichen Sport geben konnte. Er wusste aber auch, dass sich Russland im Vorfeld der Olympischen Spiele keine Skandale leisten konnte. Im Weltcup-Winter 2013 wurde er aufgrund durchwachsener Leistungen als Chefcoach abgelöst, blieb aber dem Russischen Trainerstab auch zu Olympia erhalten. Somit war er 2014 in Sotschi Mitglied der Mannschaftsleitung des Russischen Olympischen Team, Bereich Biathlon der Damen. Entsprechend kann er keine Einladung zu den Olympischen Spielen 2018 erhalten.

Was sagt er selbst dazu?

„So wie es jetzt ausschaut, kann ich wenig machen“ […] „Ich kämpfe um meinen Namen. Es ist für mich hart, dass ich für irgendetwas gesperrt habe, wofür ich nichts kann. Ich fühle mich total unschuldig, aber ich kann nichts unternehmen.“ ]…] „Ich bin zwar nicht namentlich erwähnt worden. Aber das schwedische Olympische Komitee wird mich nicht melden“ […] „Bis jetzt gibt es keinen einzigen Beweis, dass meine Sportler, die bei mir unter Kontrolle waren, gedopt haben“.

Bei den Sportlern, die unter seiner Kontrolle waren, handelt es sich um Olga Saizewa uns Jana Romanowa, die, wie auch Olga Wiluchina, vom IOC lebenslang gesperrt wurden.

In einem anderen Interview erwähnte er auch den McLaren-Report, der im Endeffekt ausschlaggeben für die Oswaldkommission war.

Pichler: In dem McLaren-Report ist nicht alles so klar, das ist ein Problem. […]
[EUROSPORT] Von den 31 Verdächtigungen gegen russische Biathleten, die im zweiten McLaren-Report erwähnt werden…
Pichler: …in dem Report ist ja nicht von positiven Dopingfällen die Rede, sondern von manipulierten Proben. Die Sportler zu sperren ist eine Sache. Die können ja nichts dafür, sie haben den Test sauber abgegeben. Aber wer hat den Test manipuliert? Das ist die Frage. Und da muss man jetzt halt durchgreifen. In Russland hat das nicht der Biathlonverband gemacht – da hat wahrscheinlich der russische Staat mitgemischt. Aber ich will das Doping auch nicht allein auf Russland beziehen. Man muss schon mal auf das große Ganze schauen
.

Die einleitenden Worte des gesamten Artikels wurde bereits festgestellt:

In 22 der ursprünglich 31 Verdachtsfälle wurden die Untersuchungen mangels Beweisen inzwischen eingestellt.

Aber es wäre dem Narrativ des Russischen Staatsdopings abträglich, von 9 übriggebliebenen Verdächtigungen zu schreiben. Nun gut. Die Hochzeit des Dopings im Biathlons war laut Wolfgang Pichlers Angaben in diesem Interview bis 2009.

Damals waren einige Russen gedopt, und da hätte man schon härter durchgreifen müssen. Ab 2010 war die Szene – abgesehen von ein paar schwarzen Schafen – relativ clean. Das ist ja das Schlimme: Eigentlich hat sich alles zum Guten hin entwickelt. Um 1999 herum bist du wirklich beschissen worden – wobei die Sache mit Sotschi 2014 eine Katastrophe ist.

Wie schon erwähnt, Magdalena Forsberg gewann sechs Mal den Gesamtweltcup. Es war in den Saisonen 96/97, 97/98, 98/99, 99/00, 00/01 und 01/02. Um 1999 herum ist man wirklich beschissen worden. Und es gelang trotzdem niemanden innerhalb der Wintersportsaisonen 96/97 bis 01/02 bessere Leistungen zu erbringen, als die nicht gedopte Sportlerin Magdalena Forsberg unter den Deutschen Anti-Doping-Käpfer und Trainer dieser Sportlerin Wolfgang Pichler. So unterirdisch schlecht können keine Sportler sein, dass sie trotz massiven Staatsdopings innerhalb von sechs Jahren nicht annähernd die Leistungen brachten, wie sie Magdalena Forsberg brachte. Hat Magdalena Forsberg gedopt? Ich weiß es nicht. Wolfgang Pichler sagt nein. Haben russische Sportler Staatsdoping betrieben? Sie haben zumindest nichts anderes gemacht, als alle anderen.

2008 gab es Berichte und Dopinganschuldigungen rund um die Wiener Blutbank Humanplasma. Unter anderem wurde 20 Deutsche Sportler aus dem Bereich Langlauf und Biathlon (nicht namentlich) genannt, die zu Dopingzwecken zum Kundenkreis der Blutbank gehörten.

Nach ARD-Informationen sollen von den rund 30 Sportlern, die angeblich Kunden bei der Wiener Blutbank Humanplasma GmbH gewesen sind, 20 deutsche Wintersportler sein, die zum Teil der Weltspitze angehörten. „Es wäre unzulässig, daraus ein Schreckensszenario zu zeichnen“, meinte Bach. „Bisher gibt es keine Fakten. Es gibt einen Verdacht, der ziemlich pauschaliert ist.“ […]
Dass er noch nicht Ross und Reiter nennen will, begründete Seppelt in einem Interview mit dem Radiosender „WDR2“ so: „Die Russen- und die Ukrainer-Mafia ziehen im Hintergrund der Blutbank ihre Fäden. Deshalb müssen wir unsere Informanten schützen.“ Anti-Doping-Kämpfer Werner Franke erwartet jedoch bald die Enthüllung. „Ich rechne damit, dass in den nächsten Tagen die Namen bekannt gegeben werden“, sagte er der „Bild“-Zeitung.

Namen wurden übrigens genannt. Von Radsportlern. In diesem Zusammenhang gesperrte Wintersportler sind mir nicht bekannt. Im übrigen entschuldigte sich die ARD später für diese Berichterstattung. Aber was sagte Wolfgang Pichler damals?

Der aus Ruhpolding stammende Wolfgang Pichler […] glaubt nicht, dass alle Anschuldigungen aus der Luft gegriffen sind. „So dumm können die Deutschen doch gar nicht sein“, […] „Allerdings denke ich aber auch, dass an den Gerüchten etwas dran ist. Ich nenne keine Namen, doch ich habe in diesem Winter schon einige Sportler anderer Nationen so die Berge hochstürmen sehen, dass ich mir verwundert die Augen gerieben habe.“ Allerdings forderte der bayerische Zöllner nun Ross und Reiter zu nennen. „Die Ungewissheit schadet dem gesamten Biathlon-Sport“, sagte Pichler.
Sagt er als deutscher Staatsbürger oder als schwedischer Nationaltrainer, dass der „Sportler anderer Nationen“ Berge hochstürmen sah? Vergleichen Sie die Aussage mit dieser vom Dezember 2014, also aus der Wintersportsaison nach Olympia in Sotschi.
Der frühere russische Frauentrainer Wolfgang Pichler hat hingegen systematisches Doping bei den russischen Biathleten ausgeschlossen. „Es wird immer schwarze Schafe geben. Aber alle, das ist Schmarrn“, sagte er. Zugleich hält er es aber für vorstellbar, dass im Zuge auf die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Sotschi im Auftrag des Sportministeriums am Verband vorbei eine Gruppe von Athleten aufgebaut wurde, „die gezielt für die Heimspiele an den anderen vorbei vorbereitet wurde“.
Pichler hatte in der vergangenen Saison Olga Saizewa, Jekaterina Glasyrina, Swetlana Slepzowa, Jana Romanowa und Jekaterina Schumilowa betreut. „Für diese Athletinnen lege ich meine Hand ins Feuer“, sagte er. Zugleich wurde aber eine Konkurrenzgruppe aufgemacht, aus der die letzten beiden Epo-Dopingsünderinnen – Jekaterina Jurjewa als Wiederholungstäterin und Olga Starych – erwischt und gesperrt wurden. Auch Nachwuchshoffnung Alexander Loginow wurde positiv getestet. „Wir hatten immer das Gefühl, dass irgendwas läuft. Die haben das ziemlich gezielt mit ein paar Athleten probiert“, erklärte […]
Der deutsche Biathlet Arnd Pfeiffer [Peiffer] hält systematisches Doping in Russland für nicht realistisch. „Es ist so ein großes Land, da kann ich mir Staatsdoping nicht so richtig vorstellen“, sagte er. „Wenn es wirklich so wäre, wäre es natürlich ein großes Ding. Ich habe aber das Gefühl, es ist eher punktuell.“
Wolfgang Pichler legt die Hand für seine Athletinnen ins Feuer. Er glaubte aber auch, dass an den Gerüchten bzgl. der Deutschen Athletinnen etwas dran ist. Des Dopings überführt wurden die Athletinnen aus der Konkurenzgruppe. Zudem glaubt auch Arnd Peiffer, als einer in diesem Sinne von dopenden Gegnern benachteiligter Athlet, nicht an flächendeckendes Doping, sondern an punktuelles Doping. Ich betrachte diese Konkurenzgruppe als punktuelle. Warum, erklärt ihnen der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin im Rahmen seiner jährlichen Pressenkonverenz auf die Frage von Oleg Juri (aus meiner Übersetzung):

Oleg Lurie: Guten Tag. Oleg Lurye, Frieden und Politik Magazin.

Grigory Rodchenkow, der Hauptzeuge der WADA, dessen Zeugenaussage zur Aussetzung des russischen Teams führte, wurde 2011 wegen unerlaubten Handels mit Dopingmitteln strafrechtlich verfolgt und garantierte den Athleten der Mittelstufe, dass sie nicht erwischt werden würden.

Nachdem die Anklage gegen ihn erhoben wurde, machte er einen Selbstmordversuch: Er erstach sich mit einem Messer unter Alkoholeinfluss. Danach unterzog er sich einer ärztlichen Untersuchung und stellte fest, dass er an einer psychischen Störung litt, genauer gesagt an einer schizotypischen Störung.

Von diesem Punkt an wurden die Dinge sehr merkwürdig. Plötzlich wurde sein Status auf den eines Zeugen geändert, und nur eine von 12 Anklagepunkten wurde beibehalten. Und dann kam er als Leiter von RUSADA zurück.

Wird es eine Untersuchung darüber geben, wie dieser Strafprozess geführt wurde und warum sein Status von einem Angeklagten zu einem Zeugen geändert wurde? Die strafrechtliche Untersuchung wurde übrigens wieder eröffnet.

Wie kann ein suizidgefährdeter Mensch, der früher leistungssteigernde Medikamente verkaufte, als Leiter der russischen Anti-Doping-Agentur zurückkehren? Wer steckt hinter diesem Zug? Werden wir jemals die Namen, Passwörter und andere Geheimnisse erfahren? Werden Leute, die Rodchenkow verdeckt haben, bestraft?

Wladimir Putin: Das ist eine höchst relevante Frage. Es ist wirklich seltsam, dass ein Einzelner, der mehrere Jahre in Nordamerika gelebt hatte, nach Russland kam. Aber es ist nichts Seltsames daran, dass er die Agentur leitete. Aber die Tatsache, dass er verdächtigt wurde, leistungssteigernde Medikamente zu verkaufen, und ich denke, dass seine Schwester dafür verurteilt wurde …

Bemerkung: Hat eine 18-monatige Haftstrafe bekommen.

Wladimir Putin: Ja, achtzehn Monate. Sie sehen, Sie kennen diesen Fall noch besser als ich. Was mir noch seltsamer ist, ist, dass eine Person, die lange Zeit für Geheimdienste gearbeitet hatte, all diese schlechten Sachen aus Nordamerika, aus den USA und Kanada mitbrachte. Wer hat ihm trotz der strengen Kontrolle geholfen, Zollabfertigung zu bekommen? Er machte es seit Jahren.

Natürlich fallen mir in dieser Hinsicht viele Dinge ein. Ja, das war ein Fehler der Leute und Agenturen, die ihn dorthin brachten. Du kannst nicht mit Menschen arbeiten, die aus irgendeinem Grund versuchen, Selbstmord zu begehen. Dies bedeutet, dass sie ein psychologisches Problem haben. Dies bedeutet, dass Sie keine Entscheidungen treffen können, die ausschließlich auf dem Zeugnis solcher Menschen basieren.

Schauen Sie, was die Begründung für die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees sagt: Erstens, dass er eine ehrliche Person ist, zweitens, dass er vom FBI geschützt ist, und drittens, dass alles in seinem Tagebuch steht.

Es tut mir leid, aber das ist nur Unsinn. Erstens, wer hat gesagt, dass er eine ehrliche Person ist? Schließlich wurde er angeklagt und war in betrügerische Aktivitäten verwickelt. Was noch wichtiger ist, er gab unverblümt zu, dass Geld am wichtigsten für ihn war.

In Anbetracht dessen, dass er vom FBI geschützt wird, ist dies kein Vorteil, sondern eher ein Nachteil für uns, da dies bedeutet, dass seine Handlungen von den US-Nachrichtendiensten kontrolliert werden. Was machen sie mit ihm? Welche Medikamente geben sie ihm, damit er sagt, was sie ihm lassen sagen wollen? Das ist einfach lächerlich.

Und schließlich, in Bezug auf die Idee, dass alles in seinen Tagebüchern ist. Na und? Wann wurde alles geschrieben? Woher? Wie hat er das gemacht? Niemand weiß es. Das ist es, und nichts mehr.

Sie erwähnen Kratzer auf Flaschen. Aber sie wurden ordnungsgemäß übergeben und wir unterzeichneten eine entsprechende Erklärung. Wo sind diese Kratzer aufgetreten? Wann? Sie haben einfach nichts anderes.

Wir respektieren internationale Sportorganisationen, einschließlich der WADA und noch mehr des IOC, und wir haben viele Freunde dort. Aber wir erkennen, dass es für sie nicht einfach ist. Sie stehen die ganze Zeit unter Druck und sind sogar eingeschüchtert. Egal was sie sagen, nachdem sie meine Worte gehört haben, so ist es.

In jedem Fall müssen ihre Ergebnisse, auch wenn sie etwas unternehmen müssen, auf etwas basieren. Davon rede ich. Wie ist es dazu gekommen, dass diese Person die russische Anti-Doping-Agentur geleitet hat? Natürlich haben die Leute, die ihn dorthin gebracht haben, einen Fehler gemacht. Ich weiß wer es war. Aber was spricht dafür, jetzt darüber zu reden?

Und nun bewerten Sie bitte folgenden Artikel vom Focus:

Dutzende russischer Athleten sollen bei den Winterspielen in Sotschi 2014 gedopt gewesen sein – darunter auch 15 Goldmedaillen-Gewinner.

Das berichtet die „New York Times“ unter Berufung auf den früheren Leiter des russischen Doping-Kontroll-Labors, Grigory Rodchenkov.

Demnach waren die Sportler Teil eines vom Staat organisierten Doping-Programms, das jahrelang geplant und dann in die Tat umgesetzt worden sein soll.

Unter den gedopten Athleten befinden sich nach Aussage Rodchenkovs einige der größten Stars der Spiele, vor allem im Langlauf-Team hätten viele verbotene Substanzen genommen.

Doping-Substanzen mit Alkohol vermischt

Dem Bericht zufolge war es Rodchenkov selbst, der den Drogen-Cocktail zusammenmischte, der den Sportlern verabreicht worden sein soll.

Dieser habe aus drei verschiedenen Substanzen bestanden, die mit Alkohol vermischt wurden – zum Beispiel mit Whiskey oder Martini. Das habe die Zeitspanne verringert, in der die Substanzen nachweisbar sind.

Bei den Substanzen habe es sich um drei anabole Steroide gehandelt – Methenolon, Trenbolon und Oxandrolon.

Den Mix habe Rodchenkov über Jahre entwickelt, teilweise sogar an sich selbst getestet. Den Athleten gab er sogar Anweisungen, wie sie den Cocktail konsumieren sollten.

Es existierte ein „Schatten-Labor“

Um den Schwindel zu vertuschen, hätten russische Anti-Doping-Experten und Geheimdienst-Mitarbeiter während der Spiele die Urin-Proben der Athleten im Anti-Doping-Labor mit sauberen, Monaten zuvor abgegebenen Proben vertauscht.

Dazu habe es ein „Schatten-Labor“ gegeben. Die Behälter mit dem Urin seien jede Nacht über Stunden durch ein kleines Loch in der Wand ausgetauscht worden.

Bis zum Ende der Spiele sollen Rodchenkov zufolge so etwa 100 Proben getauscht worden sein.

Konfrontiert mit den Aussagen des ehemaligen Offiziellen soll der russische Sport-Minister, Witali Mutko, von einer „Fortsetzung der Attacke auf den russischen Sport“ gesprochen haben.

„So gut vorbereitet wie noch nie zuvor“

Als Beweise für seine Aussagen soll Rodchenkov der Zeitung E-Mails und Dokumente vorgelegt haben, die unter anderem direkt vom Sportministerium kamen.

„Wir hatten die Ausstattung, das Wissen, die Erfahrung – wir waren für Sotschi so gut vorbereitet wie noch nie zuvor“, sagte Rodchenkov der „New York Times“. Das ganze System habe funktioniert wie ein „Schweizer Uhrwerk“.

Rodchenkov musste im Jahr nach den Spielen zurücktreten, nachdem er von einem Bericht der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada schwer belastet worden war.

Rasche Ermittlungen angekündigt

Das Internationale Olympische Komitee teilte mit, dass es aufgrund der beunruhigend detaillierten Darstellungen rasche Ermittlungen geben werde.

Am vergangenen Sonntag hatte der russische Whistleblower Witali Stepanow in der Sendung „60 Minutes“ des US-Fernsehsenders CBS von einem Gespräch mit Rodschenkow berichtet. Die Wada hatte daraufhin am Dienstag eine Prüfung der Vorwürfe gegen Russland angekündigt.

Wie ging es für Herrn Rodchenkow seit den Enthüllungen weiter?

Seitdem lebt Rodschenkow in Angst: Im Januar setzte er sich in die USA ab. Wenige Tage darauf starb am 3. Februar Wjacheslaw Sinew, der Gründer der Moskauer Agentur. Seine Todesursache ist nicht bekannt – anders als bei Nikita Kamajew, 52, der am 14. Februar völlig überraschend einem Herzinfarkt erlag.

Kamajew war einer von Rodschenkows Amtsvorgängern. Beide toten Ex-Anti-Doping-Funktionäre traten nach dem Wada-Bericht vom November 2015 von ihren damaligen Posten zurück.

Jetzt stehen wir wieder vor der Matrixfrage: Rote oder blaue Pille?

Doch bevor Sie sich für eine Pille entscheiden noch folgende Hinweise. Beide Rodchenkov-Artikel stammen aus dem Jahr 2016. Bereits im Februar 2017 waren 22 der 31 Verdachtsfälle aus Mangel an Beweisen eingestellt worden. Und als nächstes denken Sie darüber nach, wie Zeugen und Beschuldigte im allgemeinen frühzeitig Ableben und wem es nützt. Und bedenken Sie, warum (Achtung, Szenenwechsel!) das erste NPD Verbotsverfahren vor dem BVG gescheitert ist.

Die Beobachtung einer politischen Partei durch V-Leute staatlicher Behörden, die als Mitglieder des Bundesvorstands oder eines Landesvorstands fungieren, unmittelbar vor und während der Durchführung eines Parteiverbotsverfahrens ist in der Regel unvereinbar mit den Anforderungen an ein rechtsstaatliches Verfahren. Staatliche Präsenz auf der Führungsebene einer Partei macht Einflussnahmen auf deren Willensbildung und Tätigkeit unvermeidbar.

Und im Falle Rodchenkow? Er war der Leiter der Russischen Anti Doping Agentur. Er war der Hauptverantwortliche. Er war dafür hauptverantwortlich, dass alles so lief, wie es gelaufen ist. Er müsste der Hauptbeschuldigte in diesem Verfahren sein. Aber es wird der Beschuldigte zu Kronzeugen gemacht. Der Täter zum Opfer. Und die zwei Mitverantwortlichen? Die sind plötzlich und unerwartet verstorben. Und der Täter flüchtet dorthin, wo er zuvor hergekommen ist.

Ergänzung: Wolfgang Pichler legt seine Hand für seine Athleten ins Feuer und er ist lange genug im Geschäft, um zu wissen, was im Athleten- und Betreuerbereich vor sich geht. Und er sagt, sie waren sauber und ich glaube ihm.
Rodchenkow sagt, es wurden Proben manipuliert. Auch das glaube ich.
Wie passt das zusammen? Wjacheslaw Sinew und Nikita Kamajew würden Ihnen die Erklärung liefern, wenn sie noch könnten. Daran glaube ich nicht nur. Da bin ich mir sicher.


* An dieser Stelle ist mir anscheinend ein kleiner Fauxpas unterlaufen.
Bildquelle: https://pixabay.com/de/sotschi-2014-russland-olympiade-262145/

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UNSC Dringlichkeitssitzung zu den Protesten im Iran

 

Aufgrund der Proteste im Iran hat die USA eine Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrates Vereinten Nationen einberufen. Von daher kurz etwas zum Sicherheitsrat.

Gemäß der Charta trägt der Sicherheitsrat die Hauptverantwortung für die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit. Es hat 15 Mitglieder und jedes Mitglied hat eine Stimme. Nach der Charta sind alle Mitgliedstaaten verpflichtet, die Beschlüsse des Rates zu beachten.

Der Sicherheitsrat übernimmt die Führung bei der Feststellung, ob eine Bedrohung des Friedens oder eine Aggression vorliegt. Es fordert die Streitparteien auf, es mit friedlichen Mitteln beizulegen, und empfiehlt Methoden der Anpassung oder der Bedingungen für die Beilegung. In einigen Fällen kann der Sicherheitsrat Sanktionen verhängen oder sogar den Einsatz von Gewalt zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung des internationalen Friedens und der internationalen Sicherheit genehmigen.

Der Sicherheitsrat empfiehlt der Generalversammlung auch die Ernennung des Generalsekretärs und die Aufnahme neuer Mitglieder in die Vereinten Nationen. Und er wählt zusammen mit der Generalversammlung die Richter des Internationalen Gerichtshofes. [Übersetzung von mir]

Wie es aussieht, ist die Zuständigkeit der Proteste im Iran überhaupt nicht gegeben. Aber das ist der US-Delegation der Vereinten Nationen recht egal. Am 4. Januar 2018 erging folgende Pressemitteilung:

Die US-Delegation hat um eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates Morgenen um 15:00 Uhr gebeten, um über die aktuellen Entwicklungen im Iran zu informieren.

„Morgen wird der UN-Sicherheitsrat über die beunruhigende und gefährliche Situation im Iran sprechen. Die Welt hat die Schrecken in Syrien erlebt, die mit einem mörderischen Regime begannen, das dem Volk das Recht verweigert, friedlich zu protestieren. Das dürfen wir im Iran nicht zulassen.“ Dies ist eine Frage der fundamentalen Menschenrechte für das iranische Volk, aber es ist auch eine Frage des internationalen Friedens und der Sicherheit. Es wird sich zeigen, ob irgendein Land versucht, den Sicherheitsrat davon abzuhalten, diese Diskussion überhaupt zu führen, genauso wie das iranische Regime versucht, seinen eigenen Leuten die Möglichkeit zu nehmen, sich Gehör zu verschaffen „, sagte Botschafter Haley. [Übersetzung von mir]

Das was in Syrien passiert ist. Soso… Der Iran und die Besorgten (Vereinigten Staaten). Ein Hinweis auf die A und B Geschichten bzgl. Syriens und jetzt im Iran bei Peds-Ansichten.

Ach ja, die Menschenrechte dürfen nicht fehlen. Die offizielle Nutzung der Menschenrechte als selektive Keule durch die USA wird von Nocheineparteibuch erläutert.

Im Ergebnis der Sitzung ergab sich folgendes:

Auch andere im Sicherheitsrat vertretene Länder äußerten Kritik an der Dringlichkeitssitzung. Unterstützung erhielt der russische Botschafter etwa von Bolivien, Äthiopien und Äquatorialguinea. Der chinesische Vize-Botschafter bei den UN, Wu Haiteo, betonte ebenfalls, dass die Lage in Iran nicht die regionale Stabilität gefährde, weshalb der Sicherheitsrat nicht zuständig sei. „Wenn wir jedes Mal zusammenkommen müssen, wenn es in einem Land Demonstrationen gibt…“, sagte ein weiterer Diplomat, der anonym bleiben wollte.
Zurückhaltend zeigten sich auch Schweden und Kuwait. Großbritannien und Frankreich betonten zwar erneut, dass Iran die Rechte der Demonstranten respektieren müsse, Frankreichs UN-Botschafter François Delattre sagte aber ebenfalls, dass „die Ereignisse der vergangenen Tage keine Bedrohung für den Frieden und die weltweite Sicherheit darstellen“.

Nun wurden nicht alle Ratsmitglieder benannt. Jedoch fällt auf, dass kein einziges Ratsmitglied benannt wurde, welches die USA direkt unterstützt. Das für die USA positivste Ergebnis der Sitzung schein zu sein, dass sich Schweden und Kuwait zurückhaltend zeigten. Vielleicht sollten folgende UN Mitglieder ständige Mitglieder des Sicherheitsrates werden: Israel, Guatemala, Honduras, Marshall-Inseln, Mikronesien, Nauru, Palau und Togo. Falls sich jemand über die Auswahl dieser Länder wundert, es handelt sich hierbei um die internationale Koalition der USA, welche sich nach der letzten UN Generalversammlung bzgl. der Jerusalem-Frage gebildet hat.

Abschließend noch die Forderung der Russischen UN-Delegation, der ich mich hiermit anschließe:

Die US-Delegation der UN verschwendet Ressourcen des UN Sicherheitsrates. Wir wollen nicht in die Destabilisierung der Situation im Iran oder in irgend einem anderen Land hinein gezogen werden. [Übersetzung von mir]

 

Proteste im Iran

Seit wenigen Tagen wird im Iran protestiert. Natürlich gegen die Regierung. Natürlich gab es bereits Tote. Natürlich ist das kein unerwarteter Verlauf der Demonstrationen, wenn man sich darüber im Klaren ist, wer die Gegner der amtierenden Regierung sind. Parallelen zu Lybien, Syrien oder Ukraine sind sicherlich kein Zufall.

Die Tagesschau weiß zu berichten, dass während

einer Protestversammlung in der iranischen Stadt Nadschafabad hat ein Bewaffneter nach Angaben der halbamtlichen Nachrichtenagentur Mehr einen Polizisten getötet und drei weitere Beamte verletzt. Der Angreifer habe ein Jagdgewehr benutzt, um den Polizisten zu erschießen, hieß es in dem Bericht. …

Laut dem iranischen Staatsfernsehen starben zehn Menschen bei Zusammenstößen am Sonntagabend. Dabei hätten Sicherheitskräfte „bewaffnete Demonstranten“ zurückgeschlagen, die versucht hätten, Polizeireviere und Militärstützpunkte unter ihre Kontrolle zu bringen.

Die im Eingang der Meldung bekundete wachsende Sorge vor einer weiteren Eskalation im Ausland äußert sich z.B so:

Das iranische Regime versucht verzweifelt Hass zwischen Iranern und Israelis zu säen. Sie werden nicht erfolgreich sein. Wenn dieses Regime endlich fällt – und eines Tages wird es sein -, werden Iraner und Israelis wieder große Freunde sein. Ich wünsche dem iranischen Volk Erfolg in seinem edlen Streben nach Freiheit.

Wen bewaffnete Demonstranten Polizeistationen und Militärstützpunkte stürmen, ist das in den Augen von Benjamin Netanyahu edles Streben nach Freiheit. Aber warum kann derzeit Israel mit dem Iran nicht befreundet sein. Warum muss den bspw. ein israelischer General Golan vor dem US Kongress auftreten und Israels Problem mit dem Iran schildern. Analitik hat General Golans Probleme zusammengefasst:

Sie [Iran] sind eine höhere Form der Zivilisation. Sie haben eine gute akademische Infrastruktur, eine beeindruckende Industrie, gute Wissenschaftler und viele talentierte junge Leute. Sie sind uns sehr ähnlich und weil sie uns ähnlich sind, sind sie viel viel gefährlicher. Und wir können ihnen nicht im Alleingang widerstehen. …

Ich verfolge die iranische Denkweise seit vielen Jahren. Sie denken global, aus einer historischen Perspektive heraus und in großem Rahmen. Sie hatten bis jetzt drei Imperien. Warum sollten sie kein viertes haben?

Und Donald Trump? Er verteufelt den Iran. Das Atomabkommen wurde bereits aufgekündigt.

Die ganze Welt versteht, dass die guten Leute des Iran sich ändern wollen, und dass, außer der gewaltigen militärischen Macht der Vereinigten Staaten, das iranische Volk das ist, was seine Führer am meisten fürchten ….

https://twitter.com/realDonaldTrump/status/947453152806297600

Große Proteste im Iran.Die Menschen werden schließlich klug, wie ihr Geld und ihr Reichtum gestohlen und wegen Terrorismus verschleudert werden.Sieht so aus, als würden sie es nicht länger aushalten.Die USA schauen sehr genau auf Menschenrechtsverletzungen!

https://twitter.com/realDonaldTrump/status/947588263103139841

Der Iran, der wichtigste Staat des gesponserten Terrors mit zahlreichen stündlichen Menschenrechtsverletzungen, hat nun das Internet geschlossen, damit friedliche Demonstranten nicht kommunizieren können. Nicht gut!

Der Iran scheitert auf allen Ebenen trotz des schrecklichen Abkommens, das die Obama-Regierung mit ihnen gemacht hat. Das große iranische Volk ist seit vielen Jahren unterdrückt worden. Sie sind hungrig nach Nahrung und nach Freiheit.Zusammen mit den Menschenrechten wird der Reichtum des Iran geplündert.ZEIT FÜR EINE VERÄNDERUNG!

Seit wie vielen Jahren hat man versucht den Iran und damit das iranische Volk mit Sanktionen zu unterdrücken? Und es ist nicht gelungen den Iran in die Knie zu zwingen. Was bedeutet unter diesem Aspekt ZEIT FÜR VERÄNDERUNG?

Was bedeuten die Tweets von Donald Trump für die Regierung des Irans? Omid Nouripour, Außenpolitiker der Grünen, weiß folgendes:

So wie er es macht, sind sie Gift für die Proteste. Trumps Tweets machen es dem Regime einfach, die Demonstranten als Agenten des Auslands abzustempeln.

Und in der Folge fordert er genau das, was Trump scheinbar beabsichtigt. Vergleichen Sie:

Nouripour:

Zwischen Europa und Iran hat seit zwei Jahren leichtes politisches Tauwetter durch das Atomabkommen eingesetzt. Die Botschaft muss sein: Unterdrückt ihr die Proteste gewaltsam, droht eine neue Eiszeit, inklusive des Endes von Auslandsinvestitionen.

Analitik auf eine Frage in den Kommentaren:

“Ist der Regime-Change versuch nach muster libyen und syrien im Iran als Rückzug USAs zu werten?”

Die Version des Katers: Das Theater in Iran soll die Europäer, die gerade mächtig um Iran buhlen, zumindest kurzzeitig davon abhalten. Iran hat einen vom Westen unerschlossenen, großen Markt, an dem jetzt alle partizipieren wollen. Es gibt derzeit starke Konkurrenz zwischen Staaten und Konzernen und Zeit spielt eine große Rolle. Wer jetzt zögert, ist raus aus dem Rennen. Es gibt keine Aussicht auf eine farbige Revolution im Iran, aber größtmögliches Theater zu veranstalten, damit die Europäer zögern, das macht wirklich Sinn.

Ob Herr Nouripour auch aufschreit, wenn die Athos Solar GmbH in Heidelberg Stellen streichen muss? Denn, :

Der Generaldirektor für Wirtschaftangelegenheiten der Provinz Hamadan Seyyed Naser Mahmodi sagte, …

das deutsche Unternehmen Athos Solar GmbH habe bereits vier Kraftwerke mit 7 Megawatt Leistung in der Provinz Hamadan gebaut und das fünfte Kraftwerk sei in der Stadt Qahavand im Aufbau.

Er erklärte, dass drei Kraftwerke in Betrieb gegangen seien und das Kraftwerk ‚Baba Taher‘ in der Stadt Famenin ist an das Stromnetz angeschlossen.

Laut Mahmodi beträgt die Höhe der Investition für jedes Kraftwerke mit 7 Megawatt Leistung rund 8.5 Millionen Euro. Er fügte hinzu, dass die erfolgten Investitionen hundertprozentig ausländisch sei.

Die USA befinden sich in einem Wirtschaftskrieg mit der EU. Je eher die verantwortlichen EU-Mitglieder dies Begreifen und nach dieser Einsicht handeln, um so besser wird dieser Wirtschaftskrieg für die EU ausgehen. Das bedeute taber auch, auf alle Privilegien aus dem Vasallentum zu verzichten. Das heißt eigenverantwortlich, unter Verlust der us-amerikanischen Millitärmacht, Entscheidungen zu treffen. Verhandeln statt Drohen und Sanktionieren. Aber mit durch und durch transatlantisch geprägten Politikern wird sich fleißig ins eigene Fleisch geschnitten und in das transatlantische Horn geblasen. Was das transatlantische Horn bläst, war oben von Benjamin Netanyahu zu hören.

Nun noch zu dem, was die iranische Regierung zu den Protesten sagt.

Iranischer Minister für Verteidigung und Logistik der Streitkräfte Brigadegeneral Amir Hatami verwies auf die Rolle der globalen Arroganz und der Feinde bei den Vorfällen im Land. «Sie berücksichtigen [beabsichtigen], den Iran in einen instabilen Zustand zu versetzen.» …

«Die Irans Erzfeinde haben sich dahinterklemmt, die iranischen Menschen zu provozieren, um das Land unruhig zu machen».

Und Irans Präsident Dr. Rouhani sagte:

Dieser Mann [Donald Trump], der sich heute in USA der Iraner erbarmt, hat vergessen, dass er vor einigen Monaten die iranische Nation Terroristen genannt hat“

Weiter erklärte er:

«Niemand zweifelt daran, dass der Iran im Kampf gegen die Terroristen in der Region eine effiziente und wichtige Rolle gespielt hat.»

Der Präsident bemerkte: «Diese Errungenschaften haben unsere Feinde wütend gemacht. Unsere Einheit war sehr schwer für sie glauben, unser Fortschritt war unerträglich für sie, unser Erfolg in der Politik der Welt und gegen die Vereinigten Staaten und das zionistische Regime war unerträglich für Sie».

Der Sekretär des iranischen Nationalen Sicherheitsrates Ali Schamchani hat in einem Interview:

auf die Bemühungen, die einige Länder unternehmen, um die innere Lage des Iran aufzuwiegeln, verwiesen und erklärte, dass was im Internet vorgeht, sei ein Stellvertreterkrieg gegen das iranische Volk.

Er sagte, dass 27 Prozent der Hashtags, die in Bezug auf die Situation im Iran durch die Sozialen Netzwerke kursieren, wurden von Saudis gebildet.

«Die Regierung von Mohammed bin Salman bildet diese Hashtags und die israelischen und westlichen Verursacher setzen sie um», erklärte Schamchani.

Die Saudis werden ihre Antwort bekommen, womit sie nicht gerechnet haben. Sie seien sich die Gefahr von Irans Antwort vollkommen Bewusst, sagte er.

Er fügte hinzu, Saudi-Arabien kann durch Einmischung im Iran und Aufwiegelung des iranischen Volkes, seine Niederlagen im Jemen nicht vertuschen.

Schamchani bezeichnete die westliche Feindschaft mit dem Iran als dumm und erklärte, Ziel der ausländischen Einmischung sei es, die Fortschritt des Iran zu verhindern.

Womit wir sie beisammen haben, die Förderer des IS/ISIS/Daesh. Israel, Saudi Arabien und die USA. Die Förderer des sunnitisch geprägten Terrors. Genau diejenigen, die den Iran als hauptverantwortlich für Terrorismus sehen.

Wir werden sehen, wie sich die Lage weiter entwickelt. Meiner Meinung nach werden wir aber kein neues Lybien oder Syrien erleben.

Nachtrag 03.01.2018:

Zu den anstehenden und jetzt möglicherweise ausbleibenden Investitionen folgender Tweet:

Wie zu erkennen ist, bildet der Iran einen wichtigen Knotenpunkt im Rahmen der chinesischen One Belt One Raod Initiative.

Khan Sheikhoun und der UN-Bericht vom 6. September (II)

Viele Tage sind seit dem Angriff mit Sarin in Khan Sheikhoun vergangen. Vieles hat sich in Syrien seit dem getan. Aber es bleiben auch einige Dinge unverändert. Zwei Dinge möchte ich dabei hervorheben. Das ist zum Einen die Arbeitsweise der OPCW im Rahmen ihrer Fact Finding Mission. Trotz dem, dass sie wieder in Syrien ermittelt haben, gab es wieder keine Tatortarbeit. Zum Anderen ist das die bewundernswerte Geduld Russlands, die weiterhin auf die OPCW bauen. Was Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, zu sagen hatte, folgt hier:

Zu den Ergebnissen des Syrien-Besuchs von OPCW-Experten

Laut vorhandenen Informationen hat eine Gruppe von Experten der OPCW-Mission vom 8. bis 16. Dezember Damaskus besucht, um festzustellen, ob in Syrien Chemiewaffen eingesetzt worden waren oder nicht. Das Hauptziel ihrer Reise war, das Gebiet Zahiria im Norden der Provinz Hama zu besuchen, wo die Regierungstruppen Vorräte an Chlor enthaltener Munition, die den Terroristen und Extremisten gehörten.

Leider müssen wir wieder feststellen, dass die OPCW-Experten den Ort, wo die Chemiewaffen unmittelbar eingesetzt worden waren, nicht besucht haben. Im letzten Moment weigerten sie sich, dieses Gebiet zu besuchen, indem sie sich auf angebliche Empfehlungen der UN-Abteilung für Sicherheit beriefen. Dabei wird dieses Gebiet schon längst von den syrischen Regierungstruppen kontrolliert, und die syrische Seite garantierte die Sicherheit der Experten und zeigte sich bereit, ihnen einen Hubschrauber und Begleitung zur Verfügung zu stellen.

Übrigens behauptete man im UN-Hauptquartier, keine solchen Empfehlungen gemacht zu haben, und das könnte ein Beweis dafür sein, dass es zwischen den beiden internationalen Strukturen gewisse Missverständnisse gibt. Solche treten, soweit wir an den Ermittlungen der mit dem „Chemiewaffen-Terrorismus“ verbundenen seitens der OPCW und der UNO sehen, immer öfter zutage. Und das ruft natürlich gewisse Fragen hervor.

Ich muss dennoch feststellen, dass die OPCW-Experten nicht umsonst diese Woche in Syrien verbrachten. Sie haben mit den syrischen Behörden über die Zwischenfälle um die Anwendung der Chemiewaffen durch illegale bewaffnete Formationen im Jahr 2017 in der Provinz Hama, 2016 in Aleppo sowie über andere ähnliche Zwischenfälle verhandelt. Dabei wurden die Aussagen der bei der Chemiewaffen-Anwendung verletzten Ärzte aufgeschrieben. Sie besuchten ein Forschungszentrum in Barza, wo sie die am Ort des Anschlags in Hamdania (Provinz Hama) gesammelten Bodenproben versiegelten, mit denen sie bei ihrem nächsten Syrien-Besuch im Januar 2018 arbeiten werden.

In diesem Kontext wollen wir darauf hoffen, dass solche fragwürdigen Momente bei der Kooperation der OPCW und der UNO vom Tisch geräumt werden und dass die Arbeit an der Ermittlung der Chemiewaffen-Anwendung in Syrien weiterhin voll und ganz in Übereinstimmung mit den hohen Standards des Übereinkommens zum Chemiewaffen-Verbot geführt wird. Und die total falsche Praxis der „distanzierten“ Ermittlungen, wie das bei der Ermittlung der großen Provokation der Kämpfer um den Sarin-Einsatz in Chan Scheichun (Provinz Idlib) im April dieses Jahres war, sollte ein Ende finden.

Wie gesagt, bewundernswert, wie ich meine.

Für diejenigen, die sich noch mehr mit den Arbeitsmethoden der OPCW und den Gründen dafür auseinander setzen wollen, empfehle ich die Artikelreihe:

Die OPCW und die UN als Werkzeuge der Globalisten (1), (2) und (3).

In der Hoffnung, dass eine Veränderung diesbezüglich bereits 2018 eintritt, wünsche ich allen Lesern ein guten Rutsch ins neue Jahr.

U.N. General Assembly resolution, „Status of Jerusalem,“ A/ES-10/L.22

Am 21.12.2017 fand in der UN Generalversammlung eine Abstimmung über eine Resolution zum Status von Jerusalem statt. Hintergrund ist eine Entscheidung des US Präsidenten Donald Trump, ein Gesetz, welches im November 1995 vom US Kongress erlassen wurde, nicht per Dekret außer Vollzug zu setzen. Es handelte sich um den Jerusalem Embassy Act of 1995.

Was in der aktuellen politischen Situation davon zu halten ist, kann man z.B. hier oder hier nachlesen.

Das Problem mit dem Jerusalem Embassy Act ist, dass dieser Erlass im Widerspruch zur geltenden UN Resolution 2334 bzgl. des Status von Jerusalem steht.

Am 17./18.12.2017 fand zunächst eine Dringlichkeitssitzung im UN Sicherheitsrat statt. Ergebnis:

Die Vereinigten Staaten haben ein Veto gegen eine von Ägypten unterstützte Resolution des UN-Sicherheitsrats eingelegt, die Präsident Trumps Entscheidung, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen, als „null und nichtig“ erklärt hätte. Die Abstimmung fand am 18. Dezember 2017 statt, 14 [Bolivien, China, Ägypten, Äthiopien, Frankreich, Italien, Japan, Kasachstan, Russische Föderation, Senegal, Schweden, Ukraine, Vereinigtes Königreich, Uruguay] dafür, 1 gegen (die Vereinigten Staaten), bei 0 Enthaltungen. Die amerikanische Botschafterin bei der U. Nikki Haley gab nach der Abstimmung eine Erklärung zur Abstimmung ab, in der sie die „Beleidigung“ des Sicherheitsrats für das souveräne Recht der Vereinigten Staaten verurteilte, um festzulegen, wo sie ihre Botschaft platzieren sollte.

In ihren Worten:

„Dies ist das erste Mal, dass ich das amerikanische Recht auf ein Veto gegen eine Resolution im Sicherheitsrat ausgeübt habe. Die Ausübung des Vetos ist nicht das, was die Vereinigten Staaten oft tun. Wir haben es in mehr als sechs Jahren nicht getan. Wir machen es mit keine Freude, aber wir tun es ohne Zurückhaltung.

Im Vorfeld der Generalversammlung wurde seitens der USA „Druck“ ausgeübt, um die Entscheidung zu beeinflussen. So drohte Donald Trump Ländern, welche die Abstimmung gegen die Entscheidung der USA unterstützen, dass er finanzielle Unterstützungen streichen könnte.

„Sie nehmen Hunderte von Millionen Dollar und sogar Milliarden von Dollars, und dann stimmen sie gegen uns. Nun, wir beobachten diese Stimmen. Lass sie gegen uns stimmen. Wir werden viel sparen. Uns ist es egal „.

Und die UN Beauftragte der USA, Nikki Haley, äußerte:

„Der Präsident wird diese Abstimmung aufmerksam beobachten und hat mich gebeten, über die Länder, die gegen uns gestimmt haben, Bericht zu erstatten“, schrieb sie an die Gesandten der UNO. „Wir werden jede Abstimmung zu diesem Thema zur Kenntnis nehmen.“

Wie also ist die Abstimmung ausgegangen?

128 Staaten stimmten dafür, dass der Status von Jerusalem erhalten bleibt und somit gegen die Entscheidung der USA, Jerusalem als alleinige Hauptstadt Israels anzuerkennen.

9 Staaten stimmten mit „Nein“ und unterstützen die Entscheidung der USA. Neben der USA und Israel sind das: Guatemala, Honduras, Marshall-Inseln, Mikronesien, Nauru, Palau und Togo. Wahrlich Schwergewichte der Weltpolitik. Zwei dieser Schwergewichte waren für mich so geheim, dass ich noch nie etwas von ihnen hörte. Daher habe ich diese zwei Staaten mit Geheimdienstinformationen verlinkt.

35 Staaten enthielten sich. Es handelt sich dabei um: Antigua und Barbuda, Argentinien, Australien, Bahamas, Benin, Bhutan, Bosnien Herzegovina, Kamerun, Kanada, Kolumbien, Kroatien, Tschechien, Dominikanische Republik, Äquatorial Guinea, Fidji, Haiti, Ungarn, Jamaika, Lettland, Malawi, Mexico, Panama, Paraguay, Philippinen, Polen, Rumänien, Ruanda, Salomon-Inseln, Süd Sudan, Trinidad & Tobago, Tuvalu, Uganda, Vanuatu.

An der Abstimmung haben 21 Staaten nicht teilgenommen: Zentralafrikanische Republik, Demokratische Republik Kongo, El Salvador, Georgien, Guinea-Bissau, Kenia, Mongolei, Myanmar, Republik Moldau, St. Kittis & Nevis, St. Lucia, Samoa, San Marino, Sao Tome & Prpincipe, Sierra Leone, Swasiland, Timor-Leste, Tonga, Turkmenistan, Ukraine, Sambia.

Was sagt das Ergebnis? Seitens der USA wurde gedroht denjenigen Gelder zu kürzen, die gegen die Entscheidung der USA mit „Ja“ stimmen. Es gab sehr viele Gegenstimmen. Es kann sehr viel Geld gespart werden. Aber, und das ist wichtig, es passt ins Gesamtbild. Donald Trump hat es nicht verpasst, an verschiedensten Stellen darauf hinzuweisen, dass die USA zu viel – im Gegensatz zu anderen – bezahlen. Sei es hier in der UNO, sei es in der NATO oder seien auch Ausgaben für Maßnahmen in anderen Ländern. Erinnert sich noch jemand an „Fuck the EU“ und den dahinter stehenden Geldbetrag? Geschenke waren diese Gelder keine. Dafür wurden Leistungen erwartet. Und nun? 128 Staaten verzichten lieber auf Zahlungen, als sich weiterhin für den nackten König zu prostituieren.

Zum Abschluss möchte ich noch den UN Botschafter Israels, Danny Danon, zu Wort kommen lassen:

„Es ist beschämend für die Vereinten Nationen, dass ich heute vor Ihnen stehen muss. Es ist beschämend, dass dieses Treffen überhaupt stattfindet.

Jerusalem ist der heiligste Ort auf Erden für das jüdische Volk. Es ist die Hauptstadt des Staates Israel.

Zeitraum. Es ist eine Tatsache, die einfach nicht bestritten werden kann.

König David erklärte Jerusalem vor 3000 Jahren zur Stadt des jüdischen Volkes. Die jüdische Bibel erwähnt Jerusalem 660 Mal. Unsere Gebete erinnern immer wieder an den heiligen Namen Jerusalems.

Wie unser erster Premierminister, David Ben Gurion, sagte, Jerusalem ist, und ich zitiere, „ein untrennbarer Teil der Geschichte Israels, des Glaubens Israels“.

Unsere Bindung an Jerusalem ist unzerbrechlich. So ist es seit alten Zeiten. Ob die Erklärungen der UNESCO, leere Reden in Komitees oder Resolutionen der Generalversammlung, kein UN-Votum wird uns jemals aus Jerusalem vertreiben.

Dies sind die Fakten, die dieses Gremium nicht hören möchte. Dies sind die Wahrheiten, die dieses Gremium ignorieren möchte. Heute werde ich Ihnen von einer weiteren unzerbrechlichen Verbindung erzählen: dem unzerbrechlichen Band der Heuchelei zwischen den Palästinensern und den Vereinten Nationen.

Einige haben darauf hingewiesen, dass die Entscheidung der Vereinigten Staaten einseitig und für den Frieden schädlich ist. Das Gegenteil ist wahr. Es sind die einseitigen Schritte der Palästinenser und der UNO, die den Frieden seit Jahren verdrängen. Mit jeder Anti-Israel-Resolution, mit jedem Angriff auf mein Volk hat die UNO ihren doppelten Standard perfektioniert.

Wir sitzen jetzt in einer offenen Notsitzung der Generalversammlung zu genau diesem Thema.

Diese Sitzung ist seit 1997 eröffnet. Es ist die einzige offene Krisensitzung der Generalversammlung.

Wir leben in einer Welt voller Konflikte und Kriege.

Aber nur wenn es um Israel geht, die einzige wahre Demokratie im Nahen Osten, bleibt diese Versammlung in einer ständigen offenen Sitzung. Es ist wirklich absurd …

Ich danke diesen mutigen Ländern, die diese Entschließung nicht unterstützen. Sie sind die Verteidiger des Friedens.

Sie sind die Führer, die beweisen, dass keine UN-Resolution die Geschichte umschreiben kann.

Denn wenn eine UN-Resolution Ost-Jerusalem als illegal für Israel ausweist, bezeichnet es in Wirklichkeit die Klagemauer, die Grundlage unserer heiligsten Stätte, als illegal für das jüdische Volk …

In jedem anderen Szenario predigt dieses Gremium Menschenrechte und Frieden. Aber wenn es um Israel geht, hörst du auf, dich um Menschenrechte und Frieden zu kümmern. In der Tat, Sie ignorieren völlig die schrecklichen Terrorakte, die israelische Bürger bedrohen.

Allein in den vergangenen zwei Wochen haben 23 Raketenangriffe der Hamas auf Israel stattgefunden. Wir haben nichts von der UNO gehört. Die PA drohte mit Gewalt und einem Tag der Wut. Aber die UN hatte keine Verurteilung …

Lassen Sie mich klarstellen: Gewalt und Terror dürfen niemals toleriert werden. Wenn dieses Gremium wirklich für den Frieden vereint wäre, würde es eine Resolution verabschieden, die palästinensische Gewalt verurteilen würde.

Wenn die Vereinten Nationen eine so absurde Resolution verabschieden, wird Frieden mehr als beseitigt.

Es begrüßt Heuchelei …

Vor 42 Jahren hat dieses Gremium eine andere beschämende Lösung angenommen. Es hat den Zionismus mit Rassismus gleichgesetzt.

Es dauerte 16 lange Jahre, bis dieser hasserfüllte Beschluss widerrufen wurde.

Ich habe keine Zweifel, dass die heutige Resolution auch in den Müll der Geschichte gelangen wird … „

Was wohl Nathan der Weise geantwortet hätte…

Der CIA gelingt Schlag gegen CIA Agenten in St. Petersburg

Medienberichten zu Folge ist es gelungen, einen Terroranschlag ist St. Petersburg zu verhindern.

Russland hat mithilfe des US-Geheimdienstes CIA einen Anschlag in St. Petersburg verhindert. Von der CIA zur Verfügung gestellte Informationen hätten es russischen Sicherheitskräften ermöglicht, die mutmaßlichen Attentäter aufzuspüren und festzunehmen, teilte der Kreml am Sonntag mit.

Präsident Wladimir Putin habe sich in einem Telefonat bei US-Präsident Donald Trump dafür bedankt. Sollten die russischen Sicherheitsbehörden Kenntnisse über Attentatsplanungen in den USA gewinnen, würden sie diese im Gegenzug den USA zur Verfügung stellen.

Die festgenommenen Personen sollen aus dem nordkaukasischen und zentralasiatischen Raum stammen, welcher islamisch geprägt ist. Das sind also genau die Regionen, aus dem viele IS-Kämpfer stammen, welche in Syrien gegen die syrische Regierung kämpfen und die auch ein wesentlicher Grund für das militärische Einschreiten Russlands in den Syrienkrieg waren.

Vor allem das stark von usbekischen Kämpfern dominierte „Imam Bukhari Bataillon“ und die kaukasisch dominierte „Jaish al-Muhajireen wal-Ansar“ stehen dabei im Fokus der russischen Armee. Ein Teil der Jaish al-Muhajireen wal-Ansar hat sich mit dem „Islamischen Staat“ verbündet, ein anderer paktiert mit dem Bündnis aus der Al-Nusra-Front und dem „Kaukasischen Emirat“, das vor allem für terroristische Aktivitäten in Russland bekannt ist.

Wie unlängst bekannt ist, ist der IS ein Produkt der CIA und des Mossad, der Interventionen in den Zielländern rechtfertigen soll. So ließ Edward Snowden durchsickern, dass der Kopf des IS, al-Baghdadi:

für ein Jahr eine intensive militärische Ausbildung vom Mossad sowie Kurse in Theologie und arabischer Rede absolvierte.

Al-Baghdadi war Berichten zufolge ein „ziviler Internierter“ in Camp Bucca, einer militärischen Hafteinrichtung der Vereinigten Staaten in der Nähe von Umm Qasr, Irak. Wichtige Angehörige des IS wurden auch von der Central Intelligence Agency (CIA) und dem Kommando der US-Sondereinheiten in einem geheimen Lager in Jordanien im Jahr 2012 in der Nähe der syrischen und irakischen Grenze ausgebildet, so jordanische Beamte. [Übersetzung von mir]

Das die CIA bescheid weiß, was ihre Agenten tun, davon ist auszugehen. Und wenn sie nicht tuen, was sie sollen, sinkt ihre Lebenserwartung dramatisch.

Ausgehend davon ist es nur logisch, dass die CIA über die Anschlagspläne ihrer Agenten in St. Petersburg bescheid wussten. Nicht umsonst wurde so viel Zeit und Geld in ihre Ausbildung gesteckt. Jetzt befindet sich aber die CIA als großer Teil des Tiefen Staats im Krieg mit sich selbst. Wie in diesem Artikel zu lesen gibt es eine Gruppierung, die Hillary Clinton als Präsidentin der USA verhindert hat. Noch einmal ein Auszug daraus:

Mit anderen Worten, es waren nicht die Russen, die Hillary sabotierten – es ist Amerikas eigener tiefe Staat, der ihre Krönung unterminierte. Es war keine Frage von Persönlichkeiten; es war viel tiefer als das. Es ging um die Risiken, die von den neokonservativen Strategien und Politiken ausgehen, und ebenso von der Politisierung des Geheimdienstnetzes.

Die neokonservative Strategie der letzten Jahre/Jahrzehnte, die Destabilisierung Russland, wird untergraben durch Hinweise der CIA auf IS-Attentäter. IS-Attentäter welche u.a. durch die CIA ausgebildet wurden.

Putin dankt Trump. Schaut wie stark Donald Trump ist. Er ist mit seinen Geheimdienste in der Lage in Russland Terroranschläge zu verhindern. Ein Schlag ins Gesicht jahrelanger Geheimdienstarbeit zur Destabilisierung Russlands.

Russische Sicherheitsbehörden wollen eigene Erkenntnisse den USA zur Verfügung stellen. Unter der Prämisse, dass die CIA eigen Pläne verraten, ist wohl klar, welchen Kräften (nicht nur) innerhalb der CIA diese Informationen helfen werden.

The American Way of #Faktenfinder

Nachdem CNN eine Nachricht veröffentlicht hatte, dass WikiLeaks den Helfern der Trump-Kampanie frühzeitig Zugriff auf Dokumente gewährte, schaltete sich der Faktenfinder ein. Also nicht der von der ARD, sondern der hier:

Es ist nicht klar, was das mit WikiLeaks zu tun hat. Viele begeisterte Leser mailten aus den Archiven unserer Publikationen.

Die Nachricht von CNN und CBS über WikiLeaks heute stellen sich als 100% falsch dar. Ein neuer „Brian-Ross-Moment“. Wer wird diesmal gefeuert?

Wie konnten mehrere Quellen das Datum falsch lesen und das Dokument auf die gleiche Weise falsch interpretiert? Was ist der Grund dafür, weiterhin die Identität dieser Quellen zu verbergen, die der Öffentlichkeit mit ihren falschen Behauptungen so viel Schaden zufügen und sie betrügen?

Quellen, die gestern mit dem US House Geheimdienstkomitee in Verbindung gebracht wurden, verbreiteten CNN, CBS und NBC als eine Topnachricht, die fälschlicherweise behauptet, dass WikiLeaks frühen Zugang zu ihren Veröffentlichungen für die Trump-Kampagne gewährt habe. Am Freitagabend haben alle Netzwerke die Geschichte zurückgezogen.

CNNs ursprünglicher Bericht über das Datum einer E-Mail an Mitglieder der Trump-Kampagne über Wikileaks-Dokumente, die durch zwei Quellen an CNN bestätigt wurde, war falsch. Wir haben unsere Nachricht aktualisiert, um das richtige Datum anzugeben und den richtigen zeitlichen Kontext der E-Mails zu präsentieren.

Fake News CNN hat gestern einen bösartigen und zielgerichteten Fehler gemacht. Sie wurden auf frischer Tat ertappt, genau wie der einsame Brian Ross von ABC News (der sofort wegen seines „Fehlers“ gefeuert werden sollte). Beobachten Sie, ob @ CNN die Verantwortlichen feuert, oder war es nur grobe Inkompetenz?

Der CNN-Slogan ist: CNN, der vertrauenswürdigste Name in Nachrichten. Jeder weiß, dass dies nicht wahr ist, dass dies tatsächlich ein Betrug in der amerikanischen Öffentlichkeit sein könnte. Es gibt viele Stellen, die weit mehr Vertrauen haben als Fake News CNN. Ihr Slogan sollte: CNN, der am wenigsten vertrauenswürdige Name in NEWS sein!

Die US-amerikanischen Medien haben gestern ihr größtes erniedrigendste Debakel aller Zeiten erlebt: Jetzt verweigert sie jegliche Transparenz darüber, was geschehen ist.

Jetzt hilft aber wirklich nur noch der Faktenfinder.